Das Musée FERRUM in Kayl/Tétange ist ein Museum für Lokalgeschichte, das die Entwicklung der Region von der Steinzeit bis in die Gegenwart nachzeichnet. Anhand zahlreicher Ausstellungsstücke und historischer Zeugnisse erhalten Besucher Einblicke in die lokalen Industrien, die die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region im 19. und 20. Jahrhundert geprägt haben.
Die Dauerausstellung widmet sich insbesondere der Herstellung der traditionellen Bergmannslampen „Karbidsluuchten“, den luxemburgischen Grubenwagen „Buggies“ sowie der Geschichte der Schuhindustrie. In unmittelbarer Nähe des Kulturzentrums Schungfabrik gelegen, würdigt das Museum außerdem die bedeutende Rolle der Bergarbeiter und der Arbeiterbewegung für die kulturelle Identität der Region.
Ein Bereich für Wechselausstellungen präsentiert regelmäßig Projekte des MUAR – Musée du travail, Werke von Emile Kirscht sowie weitere kulturelle und historische Ausstellungen. Für Schulklassen und junge Besucher werden pädagogische Workshops angeboten, die einen kreativen Zugang zur Lokalgeschichte und zur Kunst ermöglichen.