Bleiverglasung
Die Technik der Bleiverglasung gehört zu den ältesten Glastechniken und ist bereits seit dem 10. Jarhundert n. Chr. in Europa bekannt.
Sie wurde erstmals bei Verglasung von Fenstern bei Kirchen und Klösterbauten verwendet.
Die besondere Technik beruht auf die Einfassung kleinteiliger, eingefärbter, bemalter oder geätzter Glasscheiben.
Durch verlötete Bleibänder (den so genannten Bleiruten) zu einer ganzen Scheibe, die anschließend in das Fenster oder in Türen eingesetzt wird.
Das angeblich älteste Bleifenster ist das Magdalenenfenster aus Kärnten, das um 1150 gemacht wurde (Weitersfeld in Kärnten).